Wohlverdiente Erholung auf Lanzarote

Es ist mal wieder Urlaubszeit angesagt: Nach einigen anstrengenden Wochen im Büro (weswegen es hier im Blog auch recht still war), geht es nächste Woche endlich wieder in den Urlaub! Als Reiseziel habe ich mir dieses Mal die Kanaren-Insel Lanzarote ausgesucht.

Wenn ich mich nicht verrechnet habe, müsste dies meine zehnte Reise zu den Kanaren sein – die vorherigen neun Reisen führten mich jedoch alle nach Gran Canaria. Jedes Jahr im Winter habe ich mir überlegt, auch mal eine andere Kanareninsel zu erkunden, doch am Ende entschied ich mich immer wieder für die drittgrößte der Kanarischen Inseln. Dort gibt es jedes Mal noch etwas Neues zu entdecken und über die Jahre hat man auch viele Freundschaften – sowohl zu Einheimischen, als auch zu anderen Urlaubern – geschlossen, und diese liebgewonnen Menschen möchte man natürlich auch wiedersehen. Doch in diesem Jahr wird also alles anders: Ich freue mich darauf, Lanzarote kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen. Und noch eine Kleinigkeit ist in diesem Jahr anders: Ich habe zum ersten Mal kein Hotel gebucht, sondern ein Ferienhaus auf Lanzarote gemietet!

Im Internet habe ich nach einer individuellen Unterkunft recherchiert, in der ich nicht an feste Essenszeiten gebunden bin und meinen Urlaub flexibel gestalten kann. So wurde ich auf die Seite www.lanzarote-individual.com aufmerksam, auf welcher man Ferienhäuser auf Lanzarote mieten kann. Der Infotext auf der Seite versprach „einen Urlaub in einer privaten Atmosphäre, fernab vom Massentourismus“ – also genau das, was ich suchte! Zur Auswahl stehen Häuser in Orzola, Punta Mujeres, Arrieta, Haria und Guatiza – allesamt im Norden von Lanzarote gelegen. Die Landschaft in der Region zeichne sich aus durch einsame Strände und kleine Fischrestaurants. Ich zögerte nicht lange und entschied mich für die „Finca Vista La Playa“ in Tabayesco am Ortsrand von Arrieta. Die Finca ist nur fünf Fahrrad-Minuten vom Strand „La Garita“ entfernt und bietet einen Pool, Gartenanlage und herrlichen Blick auf Arrieta. Ich denke, dass ich mich hier wunderbar vom Bürostress der letzten Monate erholen kann. Und natürlich werde ich auch viele neue Reisebücher dabei haben und mich ganz der Lektüre widmen. Daran werde ich Euch, liebe Leser, dann in zahlreichen neuen Artikeln in diesem Reiseblog teilhaben lassen!

Wanderreisen – eine alte Kunst

„Vom Wandern: Neue Wege zu einer alten Kunst“ – so heißt ein Buch von Ulrich Grober, über das ich kürzlich gestolpert bin. Vor weniger als 5 Jahren hätte ich einen Wanderurlaub noch als uncool abgetan. Wanderreisen sind doch nur etwas für alte Leute! Doch im Zeitalter ständiger Beschleunigung und die ständige Erreichbarkeit über das Smartphone, erleben Wanderreisen derzeit eine Renaissance.

Ulrich Grober erzählt in diesem Buch von seinen eigenen Wanderungen – mal alleine, mal mit Kindern, mal mit einer Gruppe von Freunden. Er wandert entlang der ehemaligen DDR-Grenze oder am Rhein und sogar über die Alpen. Gerne wandert er auch auf den Spuren großer Namen wie Heideggers oder Hesse. Doch im Grund ist es ganz egal, wo man wandert: Auf einer Wanderreise zählt nicht nur der Wanderweg, sondern vor allem der Weg zu sich selbst.

Wanderreisen auf den Kanaren

Auf den aktuellen Wandertrend sind auch die deutschen Reiseveranstalter schnell aufmerksam geworden. Der Osnabrücker Veranstalter Kopfüber Sportreisen bietet auf seiner Homepage eine umfangreiche Auswahl an Wanderreisen. Früher dachte ich beim Begriff Wanderurlaub in der Regel an Bayern, den Schwarzwald oder Österreich. Heutzutage wandern die Wanderer jedoch auch in sonnigeren Gefilden: Kopfüber Sportreisen bietet zum Beispiel Wanderreisen nach Teneriffa oder Fuerteventura an. Hier können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und einen Wanderurlaub mit einem Badeurlaub am Strand verknüpfen. Daml ihrer klimatischen Bedingungen und der abwechslungsreichen Landschaften sind die Kanarischen Inseln aber auch wie geschaffen für Wanderreisen. Beste Reisezeit für einen Wanderurlaub auf den Kanaren ist der deutsche Winter. Wenn hier in Deutschland die Temperaturen in den Keller fallen und es wochenlang nicht richtig hell wird, herrscht auf den Kanarischen Inseln noch immer ewiger Frühling.

Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen auf La Gomera

Die Kanaren zählen für mich zu den schönsten Urlaubszielen weltweit. Es vergeht eigentlich kaum ein Jahr, in dem ich nicht mindestens ein Mal auf eine der Kanarischen Inseln reise. Meistens fällt meine Wahl auf Gran Canaria, doch in diesem Sommer fliege ich zum ersten Mal nach La Gomera. Dort habe ich mit Freunden ein sehr schönes Ferienhaus in den Bergen gemietet, welches als Basisstation für zahlreiche Inselwanderungen dienen wird. Gemietet habe ich das Ferienhaus auf den Kanaren online bei http://www.finca-und-ferienhaus-urlaub.de. Besonders gespannt bin ich auf die Anreise nach La Gomera: Die Kanareninsel erreicht man per Charterflug nach Teneriffa. Von dort geht es ab Los Cristianos weiter mit der Fähre weiter. Die Überfahrt dauert jedoch nur 35 Minuten. Da ich jedoch noch nie mit einer Fähre von einer Kanareninsel zur anderen gefahren bin, sicherlich ein tolles Ereignis!

La Gomera ist die Schwesterinsel von Teneriffa und wird von vielen Kanaren-Fans als die wildeste Insel des Kanarischen Archipels beschrieben. Vom zentralen Hochland der fast 1500 Meter hohen Insel winden sich zahllose steilwandige Schluchten hinab zum Meer, die sich wie Tortenstücke in den ansonsten nur sanft abfallenden Inselkörper hineingefressen haben. La Gomera ist mit seiner landschaftlichen Vielfalt daher wie geschaffen für einen Wanderurlaub auf den Kanaren: Malerische Täler, Terrassenfelder, Palmenhaine, schroffen Steilküsten, die idyllischen Lorbeerwälder im Garajonay-Nationalpark, Kiefernwäldern und Bananenplantagen umrahmt vom tiefblauen Wasser des Atlantiks lassen das Herzen aller Naturliebhaber höher schlagen.

Um die schönsten Flecken von La Gomera zu entdecken, habe ich mir den Wanderführer „La Gomera. Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen. 53 Touren. Mit GPS-Tracks“ von Klaus Wolfsperger und Annette Wolfsperger zugelegt. Das Buch ist 192 Seiten dick und im Bergverlag Rother erschienen.