Urlaub mit Hund – Camping, Caravaning & Bungalows

Wer Tiere und Reisen gleichermaßen liebt, wird im Urlaub auf eine harte Probe gestellt: Obwohl in deutschen Haushalten Millionen Hunde und Katzen leben, sind Haustiere in den meisten Hotels verboten. Nur wenige Hotels erlauben es, Hunde und Katzen auf dem Hotelzimmer übernachten zu lassen. Und wenn die Mitnahme von Haustieren erlaubt ist, verlangt das Hotel häufig eine horrende Übernachtungsgebühr, welche nicht im geringsten Verhältnis zum dargebotenen Service für das Tier steht: dieser liegt nämlich in der Regel bei Null – meistens bekommt man vom Hotel-Personal nichtmal einen Fressnapf zur Verfügung gestellt. Während den menschlichen Gästen bis zu 4 Mahlzeiten pro Tag serviert werden und Getränke in vielen Urlaubshotel inklusive sind, müssen Gäste das Hundefutter für ihren vierbeinigen Liebling natürlich selbst von zu Hause oder dem nächstgelegenen Tiershop mitbringen.

Für alle Urlauber, die mit Ihrem Hund verreisen möchten, gibt es das sehr nützliche Buch „Nicht ohne mich! Mit dem Vierbeiner unterwegs in Europa. Urlaub mit Hund – Camping, Caravaning & Bungalows“ von Sigrid Abendroth. Die Autorin erzählt in ihrem Buch von der Suche nach einer passenden Unterkunft für einen erholsamen Urlaub mit Hund und schildert dabei viele positive, aber auch zahlreiche negative Urlaubserlebnisse. Mit viel Mühe hat sie wichtige Informationen zum Thema Hundeurlaub, viele Geheimtipps und empfehlenswerte Campingplätze in vielen Ländern Europas zusammengetragen. Wenn auch Sie mit Ihrem Hund in den Urlaub fahren möchten, empfehlen für vorher die Lektüre dieses Buches. Vor Antritt der Reise sollten Sie allerdings nicht vergessen, genügend Hundefutter im Tiershop Ihres Vertrauens einzukaufen. Dann steht stressfreien Ferien mit Ihrem Hund gar nichts mehr im Wege.

Daphne du Maurier: Mein Cornwall

Daphne du Maurier ist eine weltberühmte Schriftstellerin, die viele aus dem Englischunterricht kennen werden. In „Mein Cornwall“ beschreibt die englische Autorin ihre Sicht auf die Region, die der Londonerin im Laufe ihres Lebens so ans Herz gewachsen ist. „Mein Cornwall“ ist längst ein absoluter Klassiker der Reiseliteratur; gleichzeitig ist das Buch auch eine Art Roman einer Landschaft und deren Menschen. Daphne du Maurier ist hier ein Buch voller Geschichten und Legenden gelungen, sie erzählt von geheimnisvollen Schlössern, verwunschenen Spelunken, Schmugglern und legendären Königen.

Daphne du Maurier wurde 1907 in London geboren; im Jahr 1926, im Alter von neunzehn Jahren entschloss sich Daphne du Maurier, das Ferienhaus ihrer Eltern im cornischen Bodinnick nicht mehr zu verlassen. Stattdessen machte sie Cornwall zu ihrer neuen Heimat. So blieb du Maurier Leben lang an dieser Küste, fand hier die Freiheit, die Natur zu genießen, alleine zu sein und ihre weltberühmten Romane zu schreiben. Für Cornwall-Reisende hat Daphne du Maurier mit diesem Buch wirklich jede Menge zu bieten: Man erfährt viel über die Geschichte des Landstrichs, die Lebensart der Menschen dort und lernt Landschaft und Literatur einer der reizvollsten englischen Grafschaften kennen.

Daphne du Maurier ist eine der bekanntesten englischen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Mehrere ihrer Romane wurden von Alfred Hitchcock verfilmt und auf diesem Wege auch zu filmischen Welterfolgen. „Mein Cornwall“ von Daphne du Maurier ist Reiseliteratur für Anspruchsvolle und Literaturliebhaber, die noch stärker inspiriert werden wollen, als dies bei klassischen Reiseführern oft der Fall ist. Mit „Mein Cornwall“ gelingt dem Reisenden ein ganz neuer Blick auf das Land und die Leute.

Kristina Thomas, Barbara Haschke: Reisegast in Japan

Für uns Europäer ist es natürlich quasi essenziell, das ferne Land in Asien mit einem Reiseführer zu erkunden. Zu groß wäre sonst die Gefahr, die Geheimnisse Japans zu verpassen. Dank „Reisegast in Japan“ von Kristina Thomas und Barbara Haschke gelingt es uns, einen Blick hinter die zugegebenermaßen prächtigen Kulissen und Fassaden des Landes zu werfen und ein ganz neues, zweites Japan zu entdecken. Wir lernen ein Japan abseits der Klischees kennen und lernen aufzuhören, die Welt nach westlichen Wertvorstellungen zu beurteilen.

So erfahren wir mehr über die Eigenheiten der Religion und die damit verbundenen Zeremonien. Auch das Verhältnis zwischen Mann und Frau durchleuchten Kristina Thomas und Barbara Haschke sehr genau. Wir erfahren, was es mit den Büroblumen auf sich hat und lernen die Besonderheiten der Heiratsvermittlung kennen. Selbstverständlich widmen sich Kristina Thomas und Barbara Haschke auf intensiv den berühmten Höflichkeitsetiketten samt dem vorgespielten schönen Schein. Dazu gibt es Hintergrundinformationen über das Familienleben samt der Examenshölle der Kinder und dem Ahnenkult. Auch die Arbeitswelt mit ihren ganz besonderen Regeln lernen wir ausführlich kennen.

Für Japanologiestudenten und Geschäftsreisende ist dieser Reiseführer genauso unentbehrlich wie für alle anderen, die das Japanfieber gepackt hat und die mehr über dieses ferne Land wissen wollen. Kristina Thomas ist 1969 geboren worden und arbeitete vier Jahre lang in Tokio. Dort konnte sie in einem japanischen Team seltene Einblicke in die japanische Arbeitswelt erhalten. Barbara Haschke wurde 1971 geboren und ist als freiberufliche Trainerin für interkulturelle Kommunikation und Sprachen mit besonderem Schwerpunkt auf Japan sowie als Dozentin der Universität Duisburg-Essen tätig. Beide Autorinnen kennen Japan seit ihrer Kindheit, sprechen die Landessprache fließend und verbringen nach wie vor viel Zeit in dem asiatischen Land.

Adele Schopenhauer, Waltraud Maierhofer: Florenz

Lange bevor Reiseführer zu einer Art Grundausstattung eines jeden Urlaubers wurden, schrieb Adele Schopenhauer dieses Reisebuch über Florenz. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Kunstführer einerseits und Erzählungen lokalen, biographischen und anekdotischen Inhalts andererseits. Ziel dieses Buches war es, zur Zeit seiner geplanten Ersterscheinung die nicht akademisch gebildeten bürgerlichen Reisenden, insbesondere Frauen, anzusprechen und zu begleiten. Doch Adele Schopenhauer verstarb, bevor sie einen Verleger für das Buch gefunden hatte. In ihrem Testament verfügte sie damals, das Buch aus ihrem Nachlass zu veröffentlichen.

Nun, lange nach ihrem Tod, wird ihr testamentarischer Wille endlich erfüllt. Für uns Leser des 21. Jahrhunderts eröffnet dieser „Reiseführer“ einerseits faszinierende Einblicke in das Leben der Menschen in der italienischen Metropole des 19. Jahrhunderts. Andererseits garantieren Adele Schopenhauers fundierte Kunstkenntnisse absolut präzise Informationen über die alten Sehenswürdigkeiten der Stadt der Renaissance, die natürlich auch heute noch genauso zutreffend sind wie damals. So ist „Florenz“ für Historiker und Kunstinteressierte genauso interessant wie für Reisende und Urlauber, die Ihren Schwerpunkt auf Kultur sowie Stadt- und Architekturgeschichte legen.

Adele Schopenhauer wurde 1797 geboren und verstarb 1849. Sie ist die Tochter der Schriftstellerin Johanna Schopenhauer und Schwester des weltberühmten Philosophen Arthur Schopenhauer. Die vorliegende Ausgabe ist mit einer Einführung versehen und umfasst die Manuskripte „Florenz“ und „Italienisches Landleben“, die im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar zum Teil erhalten sind. Adele Schopenhauers Reisebuch ist ein wichtiges Dokument für weibliches Reisen und Schreiben sowie für die Geschichte der Gattung „Reiseführer“. Der Band enthält zudem zeitgenössische Illustrationen und einen Index zu Namen und Orten der italienischen Stadt.

Gunnar Strunz: Burgenland. Natur und Kultur zwischen Neusiedler See und Alpen.

Das Burgenland ist eindeutig der Geheimtipp unter den österreichischen Urlaubsregionen. Während viele Urlauber bei Österreich hauptsächlich an die klassischen Wintersportregionen wie Tirol denken, bietet das Burgenland sowohl dem Winter- als auch dem Sommerurlauber eine exzellente Vielfalt an Landschaften und Unternehmungsmöglichkeiten. Tipps für Wanderer und Radwanderer sind in diesem Reiseführer von Gunnar Strunz genauso enthalten wie zahlreiche reisepraktischen Hinweise. In einem Extrakapitel werden zudem die Sehenswürdigkeiten der angrenzenden ungarischen Region vorgestellt.

Das Burgenland ist das östlichste Bundesland Österreichs und vereint auf kleinem Raum eine große Anzahl an Baudenkmälern und Naturschönheiten. Im Norden grenzt es an die Slowakei: Hier dominiert rings um den wunderschönen, großen Neusiedler See die Pannonische Tiefebene, die zu großen Teilen unter Naturschutz steht. Nach Süden wird das Land hügeliger: Hier finden sich auch viele der Burgen, die dem Land seinen Namen gegeben haben. Dazu weiß das Burgenland auch mit malerischen Dörfern und Kleinstädten mit schön restaurierten historischen Zentren zu begeistern. Außerdem locken ein Radwegenetz von mehreren tausend Kilometern und viele Wanderwege, zahlreiche Thermen sowie eine exzellente Küche und eine lange Weinbautradition. So gelten die Weine des überaus sonnigen Burgenlands als eine der besten unter Weinkennern.

Gunnar Strunz bietet in diesem Reiseführer 110 Farbfotos, 19 historische Abbildungen, 3 Grundrisse sowie 14 farbige Stadtpläne und Übersichtskarten. Mit dieser Ausstattung sowie den tiefen Detailkenntnissen und umfassenden Infos ist „Burgenland. Natur und Kultur zwischen Neusiedler See und Alpen“ einer der besten und umfangreichsten Reiseführer, die man zum Thema Burgenland erwerben kann. Mit seinem kompakten, handlichen Format und der durchgängig farbigen Bebilderung ist er ein verlässlicher und informativer Reisebegleiter auf höchstem Niveau.

Rolf Goetz: Madeira. Die schönsten Levada- und Bergwanderungen

Madeira ist noch immer so etwas wie ein Geheimtipp. Meist sind es andere Inseln, die die großen Besucherströme auf sich ziehen. Doch was diese Insel abseits der verbreiteten Klischees zu bieten hat, zeigt uns Rolf Goetz in diesem wunderschönen Reiseführer. Das ganzjährig milde Klima hat Madeira zu dem schmückenden Beinamen „Die schwimmende Blumeninsel im Atlantik“ verholfen. Strelitzien und Fackellilien, Liebesblumen und Hortensien gedeihen hier en Masse und machen klar, dass Madeira wirklich mit einer verschwenderischen Blütenpracht gesegnet ist.

Für Freunde des Wanderns ist neben den Blumennamen das portugiesische Wort „Levada“ einer der wichtigsten Begriffe beim Erkunden der Insel: Dabei handelt es sich um schmale Bewässerungskanäle, die die Insel in einem dichten Netz durchziehen. Alle Kanäle sind von gut ausgebauten Wegen begleitet, auf denen es sich herrlich und ausgiebig wandern lässt. Diese Wege führen die Reisenden vorbei an einem mit Zuckerrohr, Bananen, Weinreben und exotischen Früchten bestellten, fruchtbaren Kulturland, mit Blick auf kunstvoll in die zerklüftete Inseltopografie modellierte Terrassen. Dazu geht es vorbei an Rauschenden Wasserfällen und eindrucksvollen Schluchten – genauso wie an schroff abfallende Kliffs und sumpfigen Hochmooren. Und im noch unberührten Norden der Insel wartet eine immergrüne subtropische Vegetation aus Farnwiesen, Laurazeenwäldern und Heidebusch auf den Wanderer.

Rolf Goetz verbringt jedes Jahr viele Monate auf Madeira und anderen kanarischen Inseln und bietet mit diesem großartigen Reiseführer tolle Tipps für Urlauber, die auf der Suche nach einem ganz besonderen Naturerlebnis sind. Seine vertieften Kenntnisse der Insel machen es allen Reisenden leicht, die schönsten Ecken Madeiras zu erkunden und sich anstecken zu lassen vom einzigartigen Charme der Atlantikinsel.

Roger Willemsen: Bangkok Noir

Den Feuilleton-Journalisten und Fernsehmoderator Roger Willemsen kennt fast jeder. Aber auch als Autor von Reiseliteratur hat sich Willemsen einen Namen gemacht: In „Bangkok Noir“ berichtet er von seinem Leben in der thailändischen Hauptstadt. Drei Monate lang hat Roger Willemsen hier gelebt und eine Vielzahl an Erfahrungen gesammelt. Dabei folgte er einem strengen Ritual: Jeden Tag verließ er seine Wohnung um 18 Uhr und kehrte es zum Morgengrauen wieder zurück. Was er auf seinen nächtlichen Streifzügen erlebt hat, hat Roger Willemsen hier aufgeschrieben. Zusammen mit dem Fotografen Ralf Tooten erkundete er die Stadt und trieb sich in Nachtclubs, Karaoke-Bars, Massage-Salons, Kickbox-Studios, auf Nachtmärkten und in Tempeln herum. Wahrsager, Tätowierer und Aura-Fotografen statte er genauso Besuche ab wie dem Amulett-Markt, dem Jahrmarkt der Gastarbeiter und dem Straßenkino. Er aß bei Insektenverkäufern zu Abend und besuchte die Nobel-Clubs der Stadt.

Auf diese Weise ist ein faszinierender Reisebericht entstanden, der uns völlig neue Einblicke in das Leben der Menschen in Bangkok bietet. Roger Willemsen und Ralf Tooten bereisen die Stadt mit wachen Augen und scharfem Verstand – so gelingt es Ihnen, uns Europäern spannende Eindrücke in die thailändische Großstadt zu liefern und das nächtliche Leben in seiner ganzen Pracht, Vielfalt und Widersprüchlichkeit vor uns auszubreiten. Was oft im Schatten der Nacht verborgen bleibt, wird in diesem Reisebericht ans Licht geholt und zu berechtigter Aufmerksamkeit verholfen.

Roger Willemsen ist 1955 geboren worden und studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Bonn, Florenz, München und Wien. Neben seiner exzellenten Reiseliteratur ist Willemsen auch durch seine zahlreichen Fernsehmoderationen und -auftritte einem Millionenpublikum bekannt geworden.