Frank Holthaus, Michael Möbius: Mit dem Motorrad in die Sahara

„Mit dem Motorrad in die Sahara: Der Versuch mit 3 Enduros die marokkanische Wüste zu erreichen“ ist ein packender Reisebericht von Frank Holthaus und Michael Möbius. Im Zentrum des Buchs steht der Versuch, mit drei Enduros die marokkanische Wüste zu erreichen. Der Reisebericht ist einerseits sehr anschaulich und lebendig geschrieben, so dass man schon beim Lesen das Gefühl bekommt, mit dabei zu sein. Andererseits lädt „Mit dem Motorrad in die Sahara“ dazu ein, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und sich auf die Reise zu machen. Begonnen hat alles mit einer Idee: Nach einem langen Arbeitstag philosophieren Frank Holthaus und Michael Möbius darüber, wie es wäre, eine wirklich außergewöhnliche Motorradreise in die afrikanische Wüste zu unternehmen. Die Idee setzt sich in den Köpfen der Beiden fest und nach und nach beginnen sie, die Reise akribisch zu planen und zu organisieren. Das Reiseziel sind die großen Sanddünen von Erg Chebbi in der marokkanischen Sahara.

Aus dem Duo ist in der Zwischenzeit ein Trio geworden, und so brechen die drei Abenteurer nach einer turbulenten Vorbereitungsphase mit ihren Enduros auf. Doch trotz sorgfältiger Vorbereitungen erkennen die Drei bald, dass sie die körperlichen und mentalen Herausforderungen, die sie in Afrika erwarten, nicht einkalkuliert haben. In „Mit dem Motorrad in die Sahara: Der Versuch mit 3 Enduros die marokkanische Wüste zu erreichen“ schreiben abwechselnd Frank Holthaus und Michael Möbius darüber, wie sie die Realisierung Ihres Traums erleben und und nehmen die Leser auf eine spannende Reise mit durch Marokko in die Sahara und hinter die Dünen von Erg Chebb. Mit seiner flüssigen Sprache und den packenden Geschichten ist dies ein Reisebericht, dessen Faszination sich niemand entziehen kann.

Daniel Müller: Fettnäpchenführer Thailand: Entspannt währt am längsten

Bei einer Reise in ein fremdes Land und in einen anderen Kulturkreis kann man viel falsch machen, wenn man Land und Leute und seine Gepflogenheiten nicht kennt. Zum Glück gibt es diesen Reiseführer von Daniel Müller, der einen in den „Thai Way of Life“ einführt. Der „Fettnäpfchenführer Thailand: Entspannt währt am längsten“ gibt dem Leser einen Einblick in die Lebensweise dieses Landes der Gegensätze: Relaxtes „Easy-Going“ und strikte Etikette, Machokultur und Ladyboys, buddhistische Sanftheit und brutale Tierkämpfe, moderne Glitzerfassaden und uralter Geisterglaube – in Thailand ist alles möglich. So gibt es einerseits eine sehr verwestlichte Kulisse, andererseits haben sich im „Land der Freien“, wie Thailand übersetzt heißt, viele alte und traditionelle Bräuche, Regeln und Marotten bis heute fast unverfälscht erhalten. So existiert auch heute noch ein ausgeprägter Hang zu Zahlenmystik, genauso wie frivole Glückssymbole und ulkige Maskottchen auch heute noch zum Alltag gehören. Auch Schnupperküsse, Miniaturgärten und Essensschnitzereien sind Bräuche, denen wir Reisenden aus dem Westen staunend gegenüber stehen.

Doch diese bunt-vergnügte Welt ist nur die eine Seite Thailands, das wird uns dank Daniel Müllers Reiseführer sehr schnell klar. Die andere Seite ist ein präzises Benimmsystem, in das sich der Thailänder in bestimmten Lebenssituationen einzufügen hat. All dies zu kennen und zu wissen kann dem Reisenden seinen Urlaub sehr erleichtern. Denn in Thailand kann man mit zu forscher Wissensbegier genauso anecken wie damit, kein Feingefühl für die Sphäre des Übersinnlichen aufzubringen oder Lockerheit mit Ungezwungenheit zu verwechseln. Aber bevor Sie nun in Panik verfallen: Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird, und Thais sind Experten in Sachen Toleranz. Ihre spielerische Lässigkeit macht auf jeden Fall jede Reise zu einem einzigartigen Erlebnis.

Helga Walter, Arnold Walter: Kanada – Vancouver Island: Routenreiseführer

Der Reiseführer „Kanada – Vancouver Island“ von Helga und Arnold Walter nimmt Sie mit auf eine Reise auf die größte Insel im Nordpazifik. Vancouver Island ist eine äußerst vielseitige und abwechslungsreiche Insel – das macht dieser Reiseführer schnell klar. Im Westen begeistert die Insel mit wilder, zerklüfteter Pazifikküste und urwüchsigem Regenwald, während uns der Osten mit seinen Badestränden und viel touristischem Leben in seinen Bann zieht. Im Norden dagegen ist es die unerschlossene, pure Wildnis, die uns fasziniert und im Süden das Großstadtflair rund um die Hauptstadt Victoria.

„Kanada – Vancouver Island“ ist Reiseliteratur für Anspruchsvolle, die abseits der ausgetretenen Pfade bewegen wollen. So bietet der Reiseführer von Helga und Arnold Walter knapp 2.000 beschriebene Streckenkilometer mit zehn exklusiven Nebenrouten und zusätzlich weiteren 200 km entlang der Sunshine Coast. Über 40 Städte werden beschrieben, mit allen Sehenswürdigkeiten und einer ausführlichen Beschreibung der beiden Metropolen Vancouver und Victoria. Zudem werden über 70 Provincial- und National Parks vorgestellt und über 120 Hotel- und Motelangebote sowie 80 Campingplätze empfohlen. Helga und Arnold Walter beschreiben dazu viele Wanderrouten, Sport- und Freizeitmöglichkeiten besonders ausführlich. Mit mehr als 100 Abbildungen, einem aktualisierten Wissensteil und farbigen Übersichtskarten bietet das Buch sowohl optischen Genuss als auch übersichtliche und gut aufbereitete Informationen.

Die Autoren Helga und Arnold Walter können sich mit langjähriger Kanadaerfahrung rühmen: Die beiden Experten bereisen Jahr für Jahr vor allem den Westen des Landes. Auf ihren vielen und ausgedehnten Touren durch die Provinzen Alberta, British Columbia, Yukon und Alaska haben sie über Jahre Informationen gesammelt, die sie in diesem Reiseführer an alle Interessierten weitergeben wolle. Das Ziel ihrer Arbeit ist praxisnahe Reiseliteratur, die außergewöhnliche Reiseerlebnisse mit einer unverwechselbaren persönlichen Note verbinden.

Christine Liew: Reisegast in Korea

Viele Europäer verbinden mit Korea lediglich die zahlreichen Autos und Elektronikprodukte des Landes. Doch von seiner reichhaltigen Kultur und Geschichte wissen sie oft wenig. Mit „Reisegast in Korea“ bringt uns Christine Liew dieses faszinierende Land näher. Die Korea-Expertin Christine Liew liefert mit diesem interkulturellen Reiseführer viel Hintergrundwissen über Geschichte, Kultur und Alltagsleben in dem Land, das bis heute noch ein geteiltes Land ist. Die Besonderheit dieses Buches ist es, dass es Kulturreisenden mehr liefert als nur Informationen über die Sehenswürdigkeiten des Landes – vielmehr ist hier ein Reiseführer entstanden, der es den Reisenden ermöglicht, das Wesen der Menschen kennenzulernen. So kann der Urlauber wirklich in Kontakt treten mit den Menschen und mit ihnen kommunizieren, da er über die kulturellen Eigenarten und Besonderheiten Bescheid weiß. Dabei ist dieses aber eines der Reisebücher, die nie belehrend mit ihrem Leser kommunizieren – stattdessen begeistert Christine Liew mit einer humorvollen Sprache. So kommt „Reisegast in Korea“ oft mit einem Augenzwinkern daher und begeistert den Leser mit Witz und Ironie.

Christine Liew wurde 1966 geboren und studierte in Bonn Koreanisch und Koreanistik mit Schwerpunkt Wirtschaft. Als Stipendiatin der Korea Foundation reiste sie zu dieser Zeit das erste Mal in dieses Land. Insgesamt hat Christine Liew bereits 14 Jahre in Asien gelebt und ist schon aus diesem Grund eine wahre Expertin für Reiseliteratur in diese Region. Christine Liew ist heute in Deutschland als Übersetzerin tätig und schreibt als freie Autorin und Journalistin für zahlreiche Zeitschriften und Fachmagazine; dabei beschäftigt sie sich besonders mit Gesellschafts- und Wirtschaftsthemen des ostasiatischen Raums.