Spontaner Wochenendurlaub im Harz

Immer wieder stelle ich hier im Blog Reiseführer über exotische Länder vor – dabei kommt unsere schöne deutsche Heimat leider manchmal zu kurz. Dieser Umstand wurde mir am vergangenen Wochenende besonders bewusst, als wir mit der Familie einen Kurzurlaub im Harz unternommen haben.

Obwohl der Harz nur knapp zwei Autostunden von meinem Wohnort entfernt liegt, bin ich seit sage und schreibe fast 20 Jahren nicht mehr in dieser Region gewesen. Meine letzte Fahrt in den Harz fand kurz nach der Wende in der DDR statt. Damals fuhren wir mit dem Auto an die deutsch-deutsche Grenze im Harz und bestaunten die Trabi-Kolonnen, die aus der DDR gen Westen rollten.
Am vergangenen Wochenende fuhren wir ohne ein bestimmtes Ziel in den Harz. Es war Zufall, dass wir ausgerechnet in Braunlage stoppten. Hier sahen wir ein Hinweisschild auf die Wurmberg-Seilbahn – und beschlossen spontan, mit der Seilbahn auf den Gipfel zu fahren. Ich muss zugeben, dass ich von dem Alpin-Feeling schon sehr überrascht war. Vom Gipfel des Wurmbergs hatte man eine herrliche Aussicht auf den Brocken, und sogar eine richtige Skisprungschanze befand sich oben auf dem Berg! Da das Wetter herrlich war, beschlossen wir, beim Rückweg auf die Seilbahn zu verzichten und wanderten stattdessen zu Fuß nach Braunlage hinab. Wieder im Tal angekommen hatten wir mächtig Kohldampf und kehrten in ein Restaurant mit angeschlossenem Hotel ein. Da wir nach dem Essen doch sehr müde und vollgefressen waren, hatten wir keine Lust mehr auf die 2-stündige Heimfahrt. Glücklicherweise war im Hotel Altes Forsthaus (http://www.forsthaus-braunlage.de) noch ein Doppelzimmer frei, in dem wir die Nacht verbringen konnten. Wir waren mit der Unterkunft wirklich sehr zufrieden und haben auf diese Weise einen wirklich schönen Kurzurlaub im Harz verbracht. Das Hotel Altes Forsthaus in Braunlage können wir auf jeden Fall weiterempfehlen!

Norwegen – mein Traumland

Treue Leser dieses Weblogs wissen, dass Norwegen mein absolutes Traumreiseland Nummer 1 ist. Die endlosen Weiten, die Ruhe, die Einsamkeit gepaart mit traumhaft schönen Landschaften und der Freundlichkeit der Einwohner machen das skandinavische Land für mich so attraktiv.

Schon als junge Studentin bin ich mit meinem damaligen Freund (der heugte übrigens mein Ehemann ist) in den Semesterferien nach Norwegen gereist. Im Gepäck hatte ich immer einen ganzen Berg Bücher und die meiste Zeit des Urlaubs verbrachte ich damit, auf der Veranda unserer Ferienhütte zu sitzen und zu lesen. In den Lesepausen ließ ich meinen Blick über den naheliegenden See gleiten oder lauschte den Zwitschern der Vögel und dem Summen der Bienen. Manchmal schnappte ich mir auch das kleine Ruderboot, welches zum Ferienhaus gehört, und ruderte auf den See hinaus. Hier dümpelte ich in meiner kleinen Nussschale auf dem Wasser herum, genoss die Mitternachtssonne und widmete mich nebenbei der Literatur.

Heute muss ich zugeben, dass ich mit zunehmendem Alter einen gewissen Komfort zu schätzen weiß: Statt einer Ferienhütte bevorzuge ich mittlerweile Hotels, in denen ich mich von vorne bis hinten bedienen lassen kann. Und Norwegen bietet wirklich hervorragende Hotels, die übrigens im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern nicht teuer sind.
Für Wochenend- und Sommerurlauber bieten die meisten Hotels sogar preisgünstige Angebote, Familien erhalten im Allgemeinen Ermäßigung. Wenn ich heutzutage nach Norwegen reise, wende ich mich stets an Fjell & Fjord – das Norwegen-Reisebüro meines Vertrauens mit Sitz in Kiel. Das Team von Fjell & Fjord ist auf Autorundreisen durch Norwegen spezialisiert, bietet aber auch wunderbare Hotels in alle Regionen dieses herrlichen Landes.

Für alle Reisefreunde, die zum ersten Mal nach Norwegen reisen, habe ich natürlich auch noch einen Literaturtipp auf Lager:

Reisefotograf Phil Porter aus Bremen


Reisen, Literatur und Fotografie – das sind die drei tragenden Säulen meines Lebens. Wann immer ich auf Reisen bin, habe ich nicht nur meinen Reiseführer, sondern auch meine Kamera dabei. Beim Fotografieren interessiere ich mich nicht so sehr für die bekannten Sehenswürdigkeiten am jeweiligen Urlaubsort, sondern für die Menschen: Menschen auf den Straßen, in Cafés oder in öffentlichen Verkehrsmitteln sind für den Betrachter bedeutend spannender als das x-te Foto vom Eiffelturm in Paris oder Big Ben in London, die man zudem auf jeder Ansichtskarte bewundern kann.

Umso mehr freue ich mich, dass ich einen Profi-Fotograf entdeckt habe, der genauso zu denken scheint wie ich: Phil Porter ist ein junger Fotograf aus Bremen, dessen Bilder ich kürzlich im Internet entdeckt habe. In wunderschönen Schwarz-Weiß-Aufnahmen gibt er seine Eindrücke von einer Reise nach Saint Joan und Porreres wieder. Als Betrachter fühlt man sich sofort mitten in der Szenerie, als wäre man selbst in dem idyllischen Ort auf Mallorca gewesen. Und genau das ist auch meine Absicht beim Fotografieren: Ich möchte dem Betrachter der Fotos einen möglichst realistischen Eindruck der Situation vor Ort geben. Dem Bremer Fotograf Phil Porter ist dies mit seinen Fotos auf vorzügliche Weise gelungen!